Am Dienstagabend, dem 10.02.2026 wurde die Bergrettung Ebensee und die Drohnengruppe der Feuerwehr Roith und der Bergrettung Ebensee zu einem nächtlichen Einsatz alarmiert.
Ein erschöpfter und verstiegener Schneeschuhwanderer geriet im Höllengebirge in eine alpine Notlage. Er befand sich im unwegsamen, stark verschneiten Gelände zwischen Alberfeldkogel und Rieder Hütte und kam dort nicht mehr weiter. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Feuerkogelseilbahn, dem Polizeihubschrauber Libelle, der Drohnengruppe sowie dem Rettungshubschrauber C14 konnte der Mann kurz vor 21 Uhr mittels Windenbergung gerettet und ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen 23 Uhr waren alle Einsatzkräfte wieder sicher im Tal.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die perfekte Zusammenarbeit.
Ein 78-Jähriger aus dem Bezirk Ried begab sich am 10. Februar 2026 gegen 9 Uhr auf eine Schneeschuhwanderung am Feuerkogel im Gemeindegebiet von Ebensee am Traunsee. Er startete von der Bergstation der Feuerkogel Seilbahn und begab sich über den markierten und gespurten Sommerweg zur Riederhütte. Für den Rückweg gegen Mittag, nach einer Rast, versuchte er den zurzeit aufgrund des Schneemangels ungespurten und nicht markierten Winterweg, welcher sich etwas weiter südlich befindet, jedoch zurzeit nicht begangen wird. Der Mann erschöpfte zunehmends und versuchte telefonisch Hilfe anzufordern. Jedoch ist die Netzabdeckung in diesem Bereich des Höllengebirges unzureichend. Er verständigte gegen 16 Uhr mittels Instant-Messaging-Dienst seine Angehörigen und ersuchte um Hilfe. Als die Nachricht aufgrund der Empfangsschwierigkeiten einige Zeit später die Angehörigen erreichte, verständigten diese gegen 17:45 Uhr die Bergrettung.
Da die genaue Position des 78-Jährigen nicht bekannt war, wurde der nachtflugtaugliche Hubschrauber Libelle FLIR aus Salzburg zur Personensuche zum Einsatz hinzugezogen. Zeitgleich bereiteten die Kameraden der Drohnengruppe Roith den Sucheinsatz vor und die Einsatzmannschaft des Bergrettungsdienstes Ebensee begab sich in das Suchgebiet. Um 19:45 Uhr konnte der Mann vom Hubschrauber Libelle FLIR im freien Gelände, auf einer Seehöhe von 1600 Metern, lokalisiert werden. Aufgrund dessen gesundheitlichen Zustandes wurde der Notarzthubschrauber C14 nachgefordert.
Nach Erstversorgung durch den Bergrettungsdienst konnte der Betroffene mittels Seilwinde aufgenommen und um 20:30 Uhr in das Salzkammergut Klinikum Bad Ischl gebracht werden. Der Einsatz konnte nach dem Einrücken der Bergretter um 22:45 Uhr beendet werden.
Presseaussendung der LPD Oberösterreich vom 11.02.2026, 13:19 Uhr




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